Regionale Produkte in „Upcycling“-Kiste

Weitere kreative Produktideen für Heidekiste willkommen

Unter dem Motto „Lecker und von hier“ startete im Rahmen des gleichnamigen LEADER/CLLD-Projektes in der LAG „Colbitz-Letzlinger Heide“ vor Weihnachten letzten Jahres die Heidekistenaktion des LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V..
Flyer Heidekiste
12 kleine Erzeuger  und Kleinsterzeuger aus dem östlichen Landkreis Börde liefern seither die „Zutaten“ für die Produkte-Kisten.

Sehr gerne können sich auch weitere Erzeuger oder die, die es werden wollen und eigene Produktideen haben – ob im Haupt-, Nebenerwerb oder als Hobby, beim LIBa e.V. melden und die „Heidekiste“ bereichern – oder zur Bewerbung ihrer Produkte nutzen (z.B. über einen Flyer, den wir mit in die Kiste legen). Ohnehin enthält jede Kiste eine Übersicht der Erzeuger inkl. Kontaktdaten und Hinweise auf Onlineshops, wenn vorhanden, so dass im Nachgang jeder Käufer oder Beschenkte auch die Möglichkeit hat, direkt zu bestellen. Hier ist die Erzeugerliste  einsehbar.

Bisher haben insgesamt knapp über 150 Kisten einen Abnehmer gefunden – häufig als Präsent anlässlich von Festen bzw. Jubiläen oder um selbst einmal zu verkosten, wie die Region schmeckt.

Die „Heidekiste“ gibt es in unterschiedlichen Größen für 35,- € und 60,- €, aber auch individuell zusammengestellt. Der Inhalt wird saisonal angepasst und variiert je nach Verfügbarkeit der Produkte. So freuen wir uns im Frühjahr u.a. auf die frischen Salate vom Ökogartenbaubetrieb Pirke aus Loitsche, die mit der Probierkiste bei uns geordert werden können.

Und noch eine Besonderheit: Im Sinne des Upcyclings wird Verpackungen, die ansonsten entsorgt worden wären, wie Pappkartons und Spankisten, mit denen Obst und Gemüse im Einzelhandel angeliefert werden, ein zweite Leben eingehaucht: Veredelt als „Heidekiste“ für den Eigenbedarf oder zum Verschenken erfüllen sie noch einmal einen guten Zweck – ein kleiner Beitrag zur Schonung unserer natürlichen Ressourcen.

Vielleicht benötigt noch jemand ein Präsent für seine Lieben zu Ostern? Bestellungen nimmt der LIBa „Besser essen. Mehr bewegen. e.V. unter 039203 753910 oder info@liba-bemb.de entgegen – solange der Vorrat reicht.

Abgeholt werden können die Kisten nach Vereinbarung in der Bahnhofstr. 27 in Barleben. Wer nicht selbst kommen kann oder (Corona bedingt) möchte: Innerhalb unserer Einheitsgemeinde liefern wir nach Absprache auch aus.

Babysitterkurs online

Taschengeld aufbessern und dabei jungen Familien helfen

In Zeiten von Corona hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch einmal einen ganz anderen Stellenwert erlangt: Zerrissen zwischen Homeoffice und Homescooling/ Kinderbetreuung wünschen sich derzeit nicht wenige junge Eltern Entlastung und „helfende Hände“ einer festen Bezugsperson.

Um die Möglichkeiten einer individuellen Kinderbetreuung oder auch Hausaufgabenhilfe im lokalen Umfeld zu verbessern und den Eltern die Sicherheit zu geben, dass „ihr“ Babysitter  auch für die Kinderbetreuung geeignet ist und über entsprechende Grundkenntnisse verfügt, finden auch in diesem Jahr wieder Babysitterkurse im Landkreis Börde statt.

Der erste Kurs startet im April und findet als Online-Veranstaltung wie folgt statt: 08. und 15. April von 18.30 bis 20.00 Uhr sowie am 10. April von 9.00 bis ca. 18.00 Uhr und am 17. April von 9.00 bis ca. 17.00 Uhr. Ein Prüfungstermin wird separat verabredet. Die 17-stündigen Kurse beinhalten u.a. Themen wie die Entwicklung des Kindes, Erste Hilfe am Kind, Umgang mit schwierigen Situationen, altersgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten, Pflege und Gesundheit sowie Rechte/ Pflichten/ Versicherung/ Verträge. Dementsprechend sind im Referententeam Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, u.a. ein Medizinpädagoge, eine Dozentin in der ErzieherInnenausbildung und ein Jurist, vertreten.
Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei.
Teilnehmen kann jeder, der zuverlässig und verantwortungsbewusst ist, Freude am Umgang mit Kindern hat und im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten für die Kinderbetreuung zur Verfügung steht. Jugendliche müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Auch reifere Damen und Herren, die Lust und Zeit haben, jungen Familien zu helfen, sind als Kursteilnehmer herzlich willkommen. Für Jugendliche, die nach der Schule ein Au pair absolvieren möchten oder sich für eine pädagogische Ausbildung interessieren ist der Kurs zudem eine gute Vorbereitung.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die frisch gebackenen Babysitter ein Zertifikat und werden in einen regionalen Babysitterpool aufgenommen. Babysitter aus dem Pool werden entweder auf direkte Anfrage im LIBa-Familienservicecenter oder über das Familienportal www.familienservice-rundum.de vermittelt. Der LIBa e.V. möchte auf diese Weise dabei unterstützen, dass Eltern und Babysitter leichter zueinander finden und hilft auch, wenn Familien die Kosten für den Babysitter nicht alleine stemmen können.

Anmeldungen für den Online-Babysitterkurs sind ab sofort im Familienservicecenter des LIBa e.V. unter 039203 753910 oder besser noch per Email an info@liba-bemb.de unter Angabe der vollständigen Kontaktdaten und des Geburtsdatums möglich. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen. Für die Teilnahme am Online-Kurs ist ein Endgerät/ Laptop mit Kamera und Mikro erforderlich. Eine technische Einweisung der Teilnehmenden findet einige Tage vor Kursbeginn statt.

Der Online-Babysitterkurs findet im Rahmen des Projektes „Familienalltag leicht gemacht“ in der LAG „Flechtinger Höhenzug“ – Babysitterkurse, Vermittlung und Betreuung“ statt und wird über LEADER/CLLD aus dem ESF-kofinanzierten Operationellen Programm für Sachsen-Anhalt sowie vom Landkreis Börde und aus Eigenmitteln des LIBa e.V. gefördert. Projektträger ist der LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V..

 

 

Regional ist erste Wahl

So schmeckt die „Colbitz-Letzlinger-Heide“

Schon mal probiert? Käse aus Vahldorf, Wurst vom Barleber Schaf, Kaffee aus Wolmirstedt, Heidelbeer-Wein aus Zibberick und Saft vom NABU?

All das und noch viel mehr Produkte aus der Region sind jetzt zusammengestellt worden zu einer Produktkiste, in der 12 regionale Erzeuger /Verarbeiter zwischen Barleben und Angern vertreten sind. Diese gibt es rechtzeitig zu Weihnachten ab sofort auf Vorbestellung zum Preis von 35,- oder 60,- € Warenwert beim LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e. V.  in der Bahnhofstr. 27 in Barleben. Schon seit vielen Jahren macht sich der LIBa e.V. Gedanken, wie regionale Erzeuger, Gastronomen, Kleinküchen und selbstversorgende Kitas und Schulen zueinander finden, um regionale Wertschöpfungsketten und die Wertschätzung für regionale Produkte zu fördern und mit kurzen Wegen nicht zuletzt einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen des Projektes „Lecker und von hier – Regional ist erste Wahl in der LAG „Colbitz-Letzlinger-Heide“ ist der LIBa e.V. unterstützt durch das EU-Förderprogramm  LEADER/ CLLD und die Lokale Aktionsgruppe „Colbitz-Letzlinger Heide“ nun in der Lage, ein Netzwerk zu knüpfen und konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Als eine der Maßnahmen wurde die „Heidekiste“ kreiert, um gerade in dieser Krisenzeit die hiesige  Landwirte und Produzenten der Nahrungsmittelbranche nicht im Stich zu lassen. Die Erzeuger sollen einen fairen Preis für ihre fair produzierten Waren bekommen, und sie brauchen Absatz. Dabei hilft diese Kiste. Sie soll Werbung machen für die Leute von hier. Genießerkiste

 

 

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Auf die Verpackung kommt es an

Müllsammelaktion am Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium

Corona-bedingt ruhen die beiden AG’s „Nachhaltige Ernährung“ am Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium in Wolmirstedt derzeit. In einer der letzten AG‘s waren die Schülerinnen und Schüler aber noch so richtig im Einsatz für die Umwelt:

Es ging einmal nicht nur um das Essen an sich. Die Schüler und Schülerinnen der 5ten Klasse lernten vielmehr, dass es beim Einkauf von Lebensmitteln auch auf die Verpackung ankommt. Die bunte Vielfalt zahlreicher, gut verpackter Produkte erwartet uns in jedem Supermarkt. Die Ware ist schnell ausgepackt und was nicht verzehrt werden kann, wandert in den Müll – kein Problem! Wirklich kein Problem? Das sehen die Kinder der AG nun anders. Denn mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 225 kg Verpackungsmüll im Jahr liegt Deutschland im globalen Vergleich weit oben. Und das ist schlecht für die Umwelt! Dabei lässt sich so einiges vermeiden. Die Schüler überlegten sich verschiedene Strategien, wie sie selbst handeln können. Ging das bei unseren Ur/Großeltern nicht auch anders? Unverpackte Produkte, auf dem Markte einkaufen gehen, Stoffbeutel nutzen, in Unverpacktläden einkaufen oder anstatt Plastik wenigstens Verpackungen aus Papier wählen: Das sind Ideen, die sofort in die Runde geworfen wurden.

Nach der theoretischen Einführung, wurden die Schülerinnen und Schüler dann aber auch noch ganz praktisch aktiv: Es ging raus in die Landschaft zum Müllsammeln, wie es die Kinder schon zu Beginn des Schuljahres vorgeschlagen hatten. „Wir heben auf, was dort nicht hingehört.“- so das Motto. Die Kinder waren voller Tatendrang und sammelten im Umfeld des Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasiums, was das Zeug hält. Voller Entsetzen stellten sie fest, wie viel Müll sich innerhalb einer Stunde finden lässt. Vor allem genutzte Hundekot Beutel wurden mit großem Ekel mit der Müllzange in den Sack befördert. Das muss wirklich nicht sein, kommentierten die Schüler. Insgesamt präsentierte die Gruppe am Ende 5 volle Säcke Müll. Auf dem Weg zurück, wurden die Fundsachen lautstark ausgewertet. Insgesamt waren die Kinder sehr zufrieden mit ihrer Aktion und AG-Leiterin Charlotte Hecke vom LIBa e.V. war stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler.

Das Projekt „Nachhaltige Ernährung macht Schule 2020“ wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. An den Eigenmitteln für das Projekt beteiligen sich neben dem LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. am Wolmirstedter Gymnasium auch der Förderverein.

 

Von der Apfelernte bis zur Insektenkunde

Schülerinnen und Schüler entdecken die Streuobstwiese

Im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Ernährung macht Schule 2020“ in Trägerschaft des LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. befassen sich auch in diesem Schuljahr wieder Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Region in Theorie und Praxis mit dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei geht es – ganz im Sinne der „Fridays-for-Future-Bewegung“ – um nicht weniger, als den Schutz unseres Planeten. Welche Rolle die Landnutzung sowie unser Ernährungs- und Konsumverhalten für die Erhaltung der Artenvielfalt, den Klima- und Ressourcenschutz sowie für eine gerechtere Welt spielen, lernen, die Schülerinnen und Schüler in einer wöchentlichen AG, im Rahmen derer regelmäßig auch außerschulische Lernorte aufgesucht werden.

Auf den Streuobstwiesen des NABU-Barleben e.V. neben dem Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium Wolmirstedt herrschte in den letzten Wochen reges Treiben: Im Rahmen der AG’s „Nachhaltige Ernährung“ machten Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Gymnasiums sowie der Grundschule „Johannes Gutenberg“ einen Abstecher auf die Flächen, um diese historische Landnutzungsform kennenzulernen und Streuobst zu ernten, welches später in den AG-Stunden verarbeiten werden soll.

Diese Exkursionen zur Streuobstwiese sind inzwischen Tradition zu Beginn eines jeden Schuljahres und der LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. ist froh, mit dem NABU Barleben e.V. einen kompetenten Partner an der Seite zu haben, der den Lebensraum Streuobstwiese für die Kinder so hautnah erlebbar macht.

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Termine:

  • 08. April, 18.30 Uhr: Start Babysitterkurs, online

LIBa - Besser essen. Mehr bewegen.