Regional ist erste Wahl

So schmeckt die „Colbitz-Letzlinger-Heide“

Schon mal probiert? Käse aus Vahldorf, Wurst vom Barleber Schaf, Kaffee aus Wolmirstedt, Heidelbeer-Wein aus Zibberick und Saft vom NABU?

All das und noch viel mehr Produkte aus der Region sind jetzt zusammengestellt worden zu einer Produktkiste, in der 12 regionale Erzeuger /Verarbeiter zwischen Barleben und Angern vertreten sind. Diese gibt es rechtzeitig zu Weihnachten ab sofort auf Vorbestellung zum Preis von 35,- oder 60,- € Warenwert beim LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e. V.  in der Bahnhofstr. 27 in Barleben. Schon seit vielen Jahren macht sich der LIBa e.V. Gedanken, wie regionale Erzeuger, Gastronomen, Kleinküchen und selbstversorgende Kitas und Schulen zueinander finden, um regionale Wertschöpfungsketten und die Wertschätzung für regionale Produkte zu fördern und mit kurzen Wegen nicht zuletzt einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen des Projektes „Lecker und von hier – Regional ist erste Wahl in der LAG „Colbitz-Letzlinger-Heide“ ist der LIBa e.V. unterstützt durch das EU-Förderprogramm  LEADER/ CLLD und die Lokale Aktionsgruppe „Colbitz-Letzlinger Heide“ nun in der Lage, ein Netzwerk zu knüpfen und konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Als eine der Maßnahmen wurde die „Heidekiste“ kreiert, um gerade in dieser Krisenzeit die hiesige  Landwirte und Produzenten der Nahrungsmittelbranche nicht im Stich zu lassen. Die Erzeuger sollen einen fairen Preis für ihre fair produzierten Waren bekommen, und sie brauchen Absatz. Dabei hilft diese Kiste. Sie soll Werbung machen für die Leute von hier. Genießerkiste

 

 

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Auf die Verpackung kommt es an

Müllsammelaktion am Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium

Corona-bedingt ruhen die beiden AG’s „Nachhaltige Ernährung“ am Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium in Wolmirstedt derzeit. In einer der letzten AG‘s waren die Schülerinnen und Schüler aber noch so richtig im Einsatz für die Umwelt:

Es ging einmal nicht nur um das Essen an sich. Die Schüler und Schülerinnen der 5ten Klasse lernten vielmehr, dass es beim Einkauf von Lebensmitteln auch auf die Verpackung ankommt. Die bunte Vielfalt zahlreicher, gut verpackter Produkte erwartet uns in jedem Supermarkt. Die Ware ist schnell ausgepackt und was nicht verzehrt werden kann, wandert in den Müll – kein Problem! Wirklich kein Problem? Das sehen die Kinder der AG nun anders. Denn mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 225 kg Verpackungsmüll im Jahr liegt Deutschland im globalen Vergleich weit oben. Und das ist schlecht für die Umwelt! Dabei lässt sich so einiges vermeiden. Die Schüler überlegten sich verschiedene Strategien, wie sie selbst handeln können. Ging das bei unseren Ur/Großeltern nicht auch anders? Unverpackte Produkte, auf dem Markte einkaufen gehen, Stoffbeutel nutzen, in Unverpacktläden einkaufen oder anstatt Plastik wenigstens Verpackungen aus Papier wählen: Das sind Ideen, die sofort in die Runde geworfen wurden.

Nach der theoretischen Einführung, wurden die Schülerinnen und Schüler dann aber auch noch ganz praktisch aktiv: Es ging raus in die Landschaft zum Müllsammeln, wie es die Kinder schon zu Beginn des Schuljahres vorgeschlagen hatten. „Wir heben auf, was dort nicht hingehört.“- so das Motto. Die Kinder waren voller Tatendrang und sammelten im Umfeld des Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasiums, was das Zeug hält. Voller Entsetzen stellten sie fest, wie viel Müll sich innerhalb einer Stunde finden lässt. Vor allem genutzte Hundekot Beutel wurden mit großem Ekel mit der Müllzange in den Sack befördert. Das muss wirklich nicht sein, kommentierten die Schüler. Insgesamt präsentierte die Gruppe am Ende 5 volle Säcke Müll. Auf dem Weg zurück, wurden die Fundsachen lautstark ausgewertet. Insgesamt waren die Kinder sehr zufrieden mit ihrer Aktion und AG-Leiterin Charlotte Hecke vom LIBa e.V. war stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler.

Das Projekt „Nachhaltige Ernährung macht Schule 2020“ wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. An den Eigenmitteln für das Projekt beteiligen sich neben dem LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. am Wolmirstedter Gymnasium auch der Förderverein.

 

Von der Apfelernte bis zur Insektenkunde

Schülerinnen und Schüler entdecken die Streuobstwiese

Im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Ernährung macht Schule 2020“ in Trägerschaft des LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. befassen sich auch in diesem Schuljahr wieder Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Region in Theorie und Praxis mit dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei geht es – ganz im Sinne der „Fridays-for-Future-Bewegung“ – um nicht weniger, als den Schutz unseres Planeten. Welche Rolle die Landnutzung sowie unser Ernährungs- und Konsumverhalten für die Erhaltung der Artenvielfalt, den Klima- und Ressourcenschutz sowie für eine gerechtere Welt spielen, lernen, die Schülerinnen und Schüler in einer wöchentlichen AG, im Rahmen derer regelmäßig auch außerschulische Lernorte aufgesucht werden.

Auf den Streuobstwiesen des NABU-Barleben e.V. neben dem Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium Wolmirstedt herrschte in den letzten Wochen reges Treiben: Im Rahmen der AG’s „Nachhaltige Ernährung“ machten Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Gymnasiums sowie der Grundschule „Johannes Gutenberg“ einen Abstecher auf die Flächen, um diese historische Landnutzungsform kennenzulernen und Streuobst zu ernten, welches später in den AG-Stunden verarbeiten werden soll.

Diese Exkursionen zur Streuobstwiese sind inzwischen Tradition zu Beginn eines jeden Schuljahres und der LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. ist froh, mit dem NABU Barleben e.V. einen kompetenten Partner an der Seite zu haben, der den Lebensraum Streuobstwiese für die Kinder so hautnah erlebbar macht.

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Familienfreundliche Angebote in Unternehmen – so geht’s!

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

Sie möchten Fachkräfte finden und halten? Familienfreundliche Angebote in Unternehmen sind dafür ein entscheidendes Kriterium. Viele Unternehmen setzen bereits Formen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv und kreativ um, Ihr Unternehmen auch? Benötigen Sie Unterstützung beim Ermitteln von Angeboten, die zu Ihrem Unternehmen und den Bedarfen Ihrer Mitarbeiter*innen passen? Wir helfen dabei.

Am 5. November, 10.30 bis 12.00 Uhr, möchten wir, das Netzwerk Familie des Landkreises Börde und die Landesinitiative Fachkraft im Fokus – WelcomeCenter in einer Online-Veranstaltung mit Unternehmer*innen ins Gespräch kommen, die das Thema Familienfreundlichkeit als Chance erkennen und weitere Informationen benötigen. Darüber hinaus stellen wir den  „Babysitterpool“ des LIBa e.V. als konkretes Angebot für Unternehmen und Mitarbeiter*innen vor. Ein Anmeldelink wird zur Verfügung gestellt.

Seien Sie gespannt auf neue Informationen und machen Sie aktiv mit, indem Sie sich im Chat der Veranstaltung beteiligen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in den Erfahrungsaustausch zu treten.

Referent*innen:

Für das Netzwerk Familie Landkreis Börde, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Börde, Frau Andrea Watteroth
Landesinitiative Fachkraft im Fokus – WelcomeCenter Sachsen-Anhalt, Fachstelle Familienfreundlichkeit, Frau Kerstin Mogdans
LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V., Frau Evelyn Brämer

Schön, wenn Sie dabei sind! Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt online über folgenden Link: https://attendee.gotowebinar.com/register/2251580321003065871?source=E-Mail-LiBa

Wir freuen uns auf Sie !

 Mit freundlichen Grüßen

 Netzwerk Familie Landkreis Börde                                                   Landesinitiative Fachkraft im Fokus
 Frau Watteroth, Landkreis Börde                                                         Frau Mogdans, WelcomeCenter
Frau Borkowski, Jobcenter Landkreis Börde
Frau Brämer, LIBa e.V.

 

Babytreff startet wieder

Nach langer, Corona-bedingter Pause kann der Babytreff in Barleben unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsauflagen des MGZ wieder starten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung beim LIBa e.V. unter 039203 753910 oder info@liba-bemb.de (bitte die vollständigen Kontaktdaten angeben) möglich. Die Angemeldeten werden dann in feste Kleingruppen von 4 Eltern-Kind-Paaren eingeteilt und über den Starttermin für ihre Gruppe informiert. Jeweils die gleiche feste Gruppe kann dann in zwei aufeinanderfolgenden Wochen kommen und dann die nächste Gruppe. Der Babytreff soll wieder dienstags von 10.00-11.30 Uhr im MGZ Barleben, Breiteweg 147  stattfinden und wird von Hannelore Henning vom LIBa e.V. betreut.

Wir freuen uns, dass es wieder losgehen kann!


Termine:

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LIBa - Besser essen. Mehr bewegen.